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ARN spart Hunderttausende Euro mit Schneckenförderern

Vertikale Schneckenförderer von Van Beek ersetzen mangelhaft funktionierende Winkelbecherwerke

ARN recycelt bereits seit 2011 in einer nagelneuen Fabrik in Tiel (Niederlande) Schredderabfall von verschrotteten Fahrzeugen. In einer neuen Fabrik verlaufen die Prozesse nie ganz problemlos. Bei ARN war das auch so. Der Verschleiß an den installierten Winkelbecherwerken ging viel schneller vonstatten als erwartet, was zu hohen Wartungskosten führte. Seitdem die Bandförderer durch Schneckenförderer von Van Beek ersetzt wurden, besteht das Problem nicht mehr.

Ein komplexes System aus riesigen Gebläsehäckslern, Zyklonabscheidern, Drehschleusen und Sieben sorgt dafür, dass 95 % des Schredderabfalls eines verschrottenen Fahrzeugs wiederverwendet werden können. Die Winkelbecherwerke haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Aus Zyklonabscheidern fielen Fasern auf die Förderbänder, die sie zur Weiterverarbeitung zu einem Bunker transportierten.

Alternative

„Wir haben die Winkelbecherwerke im Vorfeld ohne jegliche Probleme mit Materialmustern getestet. Leider erwies sich in der Praxis, dass sie sehr häufig gewartet werden mussten“, sagte Emil Bregita, technischer Leiter bei ARN Recycling. Das Förderband musste regelmäßig ersetzt werden, was jedes Mal mehrere Tage Ausfall bedeutete. „Die Wartungskosten beliefen sichjährlich auf hunderttausend Euro! Deshalb wurde schon bald eine Alternative gesucht.“

Die preisgünstigste und beste Lösung

An anderen Stellen in der Fabrik wurden bereits Förderschnecken von Van Beek eingesetzt. Daher hat sich ARN auch an Van Beek gewandt, um eine bessere Lösung zu finden.  „Die Lösung von Van Beek erwies sich als die preisgünstigste und beste“, erklärte Bregita.

Erfahrungen in der Recyclingbranche

„Unsere Förderschnecken werden bereits vielfältig bei der Recyclingbranche eingesetzt, unter anderem mit PET-Flaschen und Altreifen“, sagte Sales Engineer Peter Verhoeven von Van Beek. „Uns war schon bald klar, dass unsere Förderschnecken der Aufgabe besser gewachsen und günstiger im Einsatz waren.“

Problemloser Vertikaltransport

Es ist nicht allgemein bekannt, dass der Vertikaltransport ohne Weiteres von Schneckenförderern übernommen werden kann. „Daher denkt man in erster Linie bei Vertikaltransport nicht an uns“, sagte Verhoeven. Auch bei ARN war man zunächst skeptisch. „Ich wusste nicht, dass ein Schneckenförderer auch senkrecht in die Höhe fördern kann“, gab Bregita zu. „Ich habe einige Probleme erwartet, aber Van Beek konnte mich überzeugen.“

Prüfanordnung

ARN hat nichts dem Zufall überlassen. Die Anlage wurde separat von den Fabriksanlagen in einer anderen Halle aufgebaut und unter realistischen Bedingungen getestet. „Wir haben uns dafür entschieden, weil wir sicher sein mussten, dass es funktioniert. Der Einbau hätte eine Woche gedauert. Wenn es schiefgegangen wäre, hätten wir eine weitere Woche gebraucht, um wieder die Ausgangssituation zu erreichen“, erklärte Bregita.

Als die Testanlage sich bewährte, wurde das erste Winkelbecherwerk 2014 demontiert und durch einen Schneckenförderer ersetzt. Er lief problemlos, daher wurden 2015 die anderen beiden Winkelbecherwerke durch Schneckenförderer ersetzt.

Erstklassiger Service

Die Zufuhr für die letzten beiden Schneckenförderer kam nicht von einem Zyklonabscheider, sondern aus Drehschleusen. „Das hat zu Problemen geführt, die Van Beek jedoch im Handumdrehen gelöst hat. Die Zusammenarbeit war hervorragend. Der Preis war ausschlaggebend bei der Entscheidung für Van Beek, aber der Service hat sich als sehr guter zweiter Grund erwiesen“, sagte Bregita.

Einsparung

Im Endeffekt wurden die Ausfallzeiten der Fabrik beträchtlich vermindert. Der Anschaffungspreis eines Schneckenförderers ist zwar höher, aber die Investition zahlt sich schnell aus. „Wir gehen davon aus, dass die Schneckenförderer eine Lebensdauer von fünf Jahren haben. Gelegentlich wird bestimmt eine kleinere Reparatur anfallen, zum Beispiel das Ersetzen eines Lagers. Alles in allem führt dies zu einer Einsparung von 400.000 Euro. Sollte die Lebensdauer länger werden, dann sparen wir noch mehr“, hoffte Bregita.

 

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