2020: Das Jahr, in dem sich sechs Mitarbeiter als Kolumnisten entpuppten

Ob es um die Kreislaufwirtschaft ging, Spezialanfertigungen oder warum das Testen so wichtig ist: unsere sechs frischgebackenen Kolumnisten haben ihre Erkenntnisse auf eine individuelle Weise in einer Kolumne für Solids Processing formuliert. Wir blicken mit Stolz auf diese vielgelesenen Kolumnen des letzten Jahres zurück.

Die Kreislaufwirtschaft umsetzen
Unser Geschäftsführer, Perry Verberne, leitete die Kolumnenserie mit einem Thema ein, das ihm sehr am Herzen liegt. In seiner Kolumne betont er, dass die industriellen Unternehmer Verantwortung übernehmen müssen und Nachhaltigkeit in die Arbeitsprozesse und Produktion einfließen lassen müssen. Obwohl diese Kolumne bereits vor Ausbruch des Coronavirus in den Niederlanden geschrieben wurde, bekamen seine Worte noch mehr Relevanz, als der Welthandel zum Erliegen kam und die lokale Selbstversorgung wichtiger wurde denn je zuvor: „Der Ruf nach einer Wirtschaft, in der Rohstoffe wiederverwendet werden und Restmüll einer der wichtigsten Rohstoffe ist, wird immer lauter. Die Kreislaufwirtschaft ist definitiv angesagt!“

Tests sollen eine Zeitverschwendung sein? Im Gegenteil, wir können nicht auf sie verzichten!
Michael van Mourik, Senior R&D Engineer, behandelt einen wichtigen Schritt bei der Anschaffung von Anlagen: die Testphase. Er fordert in seiner Kolumne eine Änderung der Einstellung, sodass das Testen nicht mehr als Zeitverschwendung gesehen wird, sondern als unentbehrlicher Teil des Anschaffungsprozesses. Van Mourik behauptet außerdem, dass das Testen zur Entwicklung und Erneuerung der bestehenden Produkte beiträgt. „Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensabläufe und erhöht die Innovationsfähigkeit der Organisation.“

Optimaler Transport mit Schneckenförderern erfordert Einzelanfertigung
Dass der Schlüssel zum Erfolg für den optimalen Schneckenförderer die Einzelanfertigung ist, konnte Sales Engineer Peter Verhoeven in einer aufschlussreichen Kolumne vermitteln. Er wundert sich darüber, wie viele Leute das Lauf- und Fließverhalten von Schüttgütern falsch einschätzen und Produkteigenschaften auf eine oberflächliche, naive und geldverschwendende Weise untersuchen: „Dies führt nicht nur zur Installation des verkehrten Schneckenförderers. Das falsche Transportverfahren kann auch beträchtliche praktische Probleme verursachen.“

Reduzierung der Fehlzeiten? Sparen Sie dann nicht an der Ergonomie!
Marleen Verschoor, Mechanical Engineer, konzentriert sich in ihrer Kolumne auf die Bedeutung ergonomischer Aspekte für einen sicheren, gesunden Arbeitsplatz und die Perfektionierung des Produktionsverfahrens. Ihrer Ansicht nach sorgt Ergonomie dafür, dass die Prozesse besser vom Benutzer gehandhabt werden können, insbesondere, wenn die Ergonomie mittels einer Anpassung optimierbar ist. „Wenn es diese Möglichkeit gibt, sollten Sie nicht an ergonomischen Aspekten sparen. Längerfristig führt dies zu vitalen Mitarbeitern, weniger Fehlzeiten, niedrigeren krankheitsbedingten Kosten und einer leistungsfähigen Organisation.“

Einzelanfertigungen verlangen handwerkliches Können und Geschick
Dass Begeisterung die beste Grundlage für Einzelanfertigungen ist, steht für Will Iskes, Schweißer und Metallarbeiter außer Frage! In seiner Kolumne berichtet er, dass die handwerklichen Fähigkeiten, die für Einzelanfertigungen erforderlich sind, von vielen Leuten unterschätzt werden. Ein Schneckenförderer ist seiner Meinung nach keine Standardmaschine, die von unten nach oben aufgebaut wird. Ihre Herstellung geht oft mit sehr komplexen handwerklichen Prozessen einher, bei denen größenabhängige Faktoren wie Umfang, Rauheit, Design und Verarbeitung genau aufeinander abgestimmt sein müssen: „Ein mechanisches und optisches Kunststück entsteht erst dann, wenn jeder Griff sitzt.“

Bei der Wartung zu sparen, ist teuer und gefährlich
In der letzten Kolumne der Serie betont der Monteur im Außendienst Rob Nordmeijer wie wichtig es ist, Schneckenförderer regelmäßig und gründlich zu warten. Er bedauert es, dass der Grund für 60 bis 70 Prozent der Störungen eine zu späte Wartung ist. Dennoch unterbleibt die Wartung nicht immer aus Gleichgültigkeit. Die technischen Abteilungen werden immer weiter reduziert oder durch externe Service- und Wartungsverträge ersetzt, wodurch manchmal wochenlang niemand nach den Maschinen schaut. Auch die ungenaue Einhaltung der Wartungsanweisungen kann seiner Ansicht nach die Sicherheit gefährden: „Der Kunde ist immer König, aber ich empfehle dennoch mit Nachdruck, die Anweisungen zur Pflege der Anlagen, zur Wartung und Sicherheit einzuhalten.“

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