Der ‚Smarte Dino‘, ein logischer Schritt für die Kosteneinsparung

Bekanntlicherweise arbeiten wir daran, unsere mobile Silowagenfüllanlage Dino „smart“ zu machen. Wir rüsten den Dino mit Sensoren aus, um zum Beispiel vorhersagen zu können, wann er gewartet werden muss. Damit wir das Rad nicht neu erfinden müssen, arbeiten wir dabei mit einem Partner zusammen, der unsere Strategie teilt und bereits viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt hat: UVS Industry Solutions. Die Geschäftsführerin des Unternehmens, Eveliene Langedijk, erläutert, warum die Entwicklung des Dino 4.0 beschlossen wurde.

UVS Industry Solutions wurde 2001 gegründet und befasst sich mit Kostensenkungen bei der Wartung. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Vorhersage, wann eine präventive Wartung erfolgen muss. Bislang wurden dabei Durchschnittswerte zugrunde gelegt: nach X Betriebsstunden muss ein Lager meistens ersetzt werden. „Ein logischer folgender Schritt ist, die Maschinen mit Sensoren auszustatten, die messen, ob das Lager tatsächlich ersetzt werden muss“, erklärte Langedijk.

Kostensenkung mit Smart Industry
Der Einsatz von Smart Industry erwies sich für viele Unternehmen als ein Mittel zur weiteren Kostensenkung. „Smart Industry ist kein Ziel an sich. Das Endziel ist Kostensenkung und ein besserer Service für die Kunden. Diese Technologie ist nur ein Mittel dafür“, berichtete Langedijk.

Botschafter
Da UVS Industry Solutions bereits nach kurzer Zeit die umfassenden Möglichkeiten erkannte, die sich in diesem Bereich ergaben, wurde das Unternehmen Botschafter von Smart Industry in den Niederlanden. Das bedeutet, dass das Unternehmen sich mit vielerlei innovativen technologischen Entwicklungen beschäftigt, wie Bildverarbeitungssystemen, GPS und RFID für Produktionsumgebungen und die Industrie.  „Unser Ziel ist, einen Schritt weiter zu gehen. Was wäre möglich und wie setzen wir das für unsere Kunden um?“, erläuterte Langedijk.

Pioniere untereinander
Langedijk kam während einer Konferenz über Smart Industry ins Gespräch mit unserem Geschäftsführer Perry Verberne. „Wir erwiesen uns als gutes Team. Van Beek spielt bereits seit längerer Zeit mit dem Gedanken, Smart Industry einzusetzen. Wir stimmten schon nach kurzer Zeit überein, dass der Dino dafür besonders geeignet ist.“

Auch Smart Industry ist Maßarbeit
Langedijk überlegt gründlich, an welcher Stelle einer Maschine die Sensoren am besten angebracht werden können.. „Zuvor müssen viele Fragen beantwortet werden. Was genau soll gemessen werden? Wozu wird die Maschine eingesetzt und welche Kräfte wirken auf sie ein? Was ist die beste Stelle für die Sensoren? Sie sollen die Maschine natürlich nicht behindern. Man sollte auch möglichst wenige Sensoren anbringen, weil sonst die ganze Maschine mit ihnen gefüllt wird.“

Besserer Service und ein besserer Dino
Dies trägt zur Verbesserung des Kundendienstes und des Dinos bei. Die Anzahl der Wartungen wird minimiert, weil sie nur stattfinden, wenn sie wirklich erforderlich sind. Verschleißteile werden „just in Time“ ersetzt.

Big Data
Zugleich kann Van Beek Daten dazu sammeln, welche Leistungen die Dinos im Betrieb erbringen und entsprechend reagieren. Eventuell kann ein Elektromotor viel einfacher für die Beförderung eines bestimmten Produkts sorgen als bislang gedacht wurde und können künftige Dinos für dieselbe Anwendung mit einem leichteren und preisgünstigeren Motor ausgestattet werden. Es könnte sich herausstellen, dass der Dino viel zu oft mit dem Notausschalter statt auf die vorhergesehene Weise ausgeschaltet wird, dann können wir darauf hinweisen und so seine Lebensdauer verlängern.

„Es ist auch ein Bewusstwerdungsprozess“, sagte Langedijk. „Inzwischen verstehen immer mehr Unternehmen, dass die Datensammlung letzten Endes zu einer Maschine führt, die viel besser auf die Kundenwünsche abgestimmt ist.“

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