Die 360-Grad-Kamera sorgt für ein effizienteres Produktionsverfahren

Schneckenförderer werden in Einzelanfertigung hergestellt. Daher muss für das Engineering bekannt sein, wie der Raum aussieht, in dem die Maschine eingesetzt werden soll. Van Beek verfügt über ein neues Hilfsmittel, das die Erkundung des Raums hervorragend unterstützt: eine 360-Grad-Kamera.

Diese Kamera kann – wie der Name schon sagt – ein Rundumbild von dem künftigen Standort der Maschine erstellen. Die virtuelle Umgebung lässt sich auf einem großen Bildschirm wiedergeben, wobei man sich mit der Maus oder dem Touchscreen „umschauen“ kann.

Ergänzung für das Engineering
Die Kamera ersetzt das Engineering nicht, sondern erweist sich als nützliches Hilfsmittel. „Mit diesem Werkzeug können wir Fehler oder Erinnerungslücken während der Entwicklung vermeiden“, erklärt Joram van der Heijden, Sales Engineer bei Van Beek. „Wir können so wichtige Details erkennen und uns besser mit dem Auftraggeber abstimmen.“

Problemlösung
Früher hat Van Beek in erster Linie klassische Maßbänder und statische Fotos eingesetzt. „Der Ingenieur hat anhand der Angaben und dem, was auf den Fotos erkennbar war, gearbeitet“, sagt Van der Heijden. „Man kann dann schon bestimmte Ecken übersehen oder sich fragen, was sich hinter einem Hindernis befindet. Das war ein Problem für uns.“

Weniger arbeitsintensiv
Nach dem Verkauf eines Schneckenförderers beginnt die Arbeit für vielerlei Mitarbeiter, vom Monteur bis zum Ingenieur. Van der Heijden erklärt: „Es ist sehr zeitaufwändig, mit mehreren Kollegen einen Standort aufzusuchen. Es ist viel praktischer und effizienter, wenn man sich gemeinsam an einen Bildschirm setzen und virtuell durch die Räumlichkeiten laufen kann.“

Alternativen
Eine mögliche Alternative zur 360-Grad-Kamera ist die Erstellung eines 3D-Scans. Bei dieser kostspieligen Technologie erstellt man mittels Laserstrahlen einen Scan der Umgebung. Der Scan wird schließlich in eine 3D-Zeichnung umgewandelt.  „Diese Technologie ist sehr arbeitsintensiv, da die Erstellung des Scans und ihre Umwandlung in eine 3D-Zeichnung lange dauert.“ Nach Einschätzung von Van der Heijden können die Kosten im mittleren vierstelligen Bereich liegen.

Eine 360-Grad-Kamera kann dagegen keine Messungen ausführen. Van Beek hat bereits früher eine Technik ins Auge gefasst, mit der die Aufmaße aufgrund von Fotos bestimmt werden können. „Für unsere Zwecke ist sie leider zu ungenau“, bedauert Van der Heijden.

Einsatz der Kamera
Van Beek setzt diese Kamera nicht immer ein. „Wir bringen sie nach dem Verkauf einer Maschine mit, wenn wir zum Einmessen kommen, weil die Abmessungen des Standorts nicht bekannt sind. Das Verfahren ist dann Teil des Gesamtpakets. Viele Leute kennen die 360-Grad-Technik bereits z. B. von Facebook und Urlaubsbildern. Die Auftraggeber reagieren jedoch überrascht, da sie noch nicht erlebt haben, dass eine solche Kamera in unserer Branche eingesetzt wird.“

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