Jubiläum Johan van Drongelen: „Es ist immer wieder ein phantastischer Moment, wenn eine Maschine unsere Fabrik verlässt.“

Angefangen hat er in der Fabrik, jetzt ist sein Platz im Büro: die nicht alltägliche Entwicklung hat dafür gesorgt, dass Johan van Drongelen (52) mit beiden Welten vertraut ist. Der Maschinenbauer begann seine Karriere bei Van Beek im Juni 1991 als Stahlbauschlosser und Schweißer. Nach fast zehn Jahren stieg er in das Konstruktionsbüro um. „Dadurch kann ich auf andere Erfahrungen zurückgreifen als die Maschinenbauer, die nie in der Produktionshalle gearbeitet haben“, sagte der Jubilar Van Drongelen.

 Der Maschinenbauer hat früher selbst Schneckenförderer gebaut, kennt sich mit unterschiedlichen Schweißverfahren aus und weiß daher, was beim Schweißen möglich ist. Dennoch hat es Van Drongelen nie bereut, dass er seinen Schweißbrenner gegen einen (digitalen) Stift eingetauscht hat. Er konnte gleich nach dem Schulabschluss bei Van Beek anfangen, wo er schon als Praktikant von der Fachoberschule für Technik Werkstattluft schnuppern konnte. „Nach dem Schulabschluss wollte ich am liebsten in das Konstruktionsbüro, aber es gab keine freie Stelle. Ich habe fast zehn Jahre in der Produktion gearbeitet, bis endlich eine Stelle frei wurde und der damalige Geschäftsführer mir die Chance bot, meinen Traum zu verwirklichen.“

Erstes Konstruktionsprojekt
Dass es ihm auch nach 20 Jahren in der Arbeitsvorbereitung nicht langweilig ist, zeigt sich an der Energie und Erfüllung, die ihm die Arbeit noch täglich bietet. Dazu tragen auch das lebenslange Lernen, die Technik, die sich ständig weiterentwickelt, und die Projektleitung bei. „Alles, was wir herstellen, ist auf den Kunden zugeschnitten. Über jede Maschine, die wir liefern, haben wir gründlich nachgedacht. Es ist jedes Mal wieder unglaublich schön, zu sehen, wie eine individuell gefertigte Maschine unsere Fabrik verlässt“, sagte Van Drongelen lächelnd. Der engagierte Maschinenbauer erinnert sich noch lebhaft an sein erstes Konstruktionsprojekt: Es ging um eine Kombination eines Schneckenwärmetauschers mit einem klassischen Schneckenförderer, der Granulat abkühlen sollte. „Diese Kombination ist immer noch etwas Besonderes für mich. Es geht dabei um viel mehr als Engineering“, sagte Van Drongelen, der seinen wissbegierigen Geist ständig durch Kurse, Webinars und Fachmessen mit neuen Informationen speist. Seine Freizeit verbringt er aber am liebsten mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. „Meine Familie ist sehr wichtig für mich, für sie tue ich schließlich das alles. Wir machen gerne Radtouren, gehen mit dem Hund spazieren und ich treffe mich gerne mal mit Freunden auf ein Bier.“

Lebensgroße Zeichnung
Lächelnd denkt er an eine Begebenheit zurück. Als die Digitalisierung der Produktionsumgebung noch in den Kinderschuhen steckte, hat ein Kollege notgedrungenermaßen eine Zeichnung auf dem Boden der Fabrikhalle gemacht. „Ein Außendienstmitarbeiter hat die Produkte, die er brauchte, auf einem Block skizziert, aber die Zeichnung war sehr undeutlich. Da hat er ein Stück Kreide genommen und seinen Entwurf in Originalgröße auf den Hallenboden gezeichnet. Einige Bleche aus dem Lagerregal verdeutlichten das Ganze“, berichtete Van Drongelen. Er ist dankbar, dass Van Beek mit der Zeit mitging und die Arbeitsvorbereiter jetzt ein Grafiktablett benutzen.

Verwurzelt
Dass der Jubilar sich bei Van Beek komplett zu Hause fühlt, steht fest. Die Zusammenarbeit mit Leuten in einer guten Atmosphäre, die er in- und auswendig kennt, in einem Betrieb mit einer soliden Basis, das alles sorgt dafür, dass Van Drongelen kein Bedürfnis fühlt, sich woanders umzusehen. Im Gegenteil, seine Arbeit ist noch lange nicht getan. „Van Beek wird sich ständig weiterentwickeln, neue Technologien adaptieren und sich auf dem Markt manifestieren.“

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